Firma: Grafik, Bork, uvm.
Adresse: 6005 Luzern
Datum: 

︎ Visuelle Kommunikation
︎ Bork
︎ Hain




















3. Die Ausstellung




Projekt + Ausstellung Bork (2020 – 2022)
im Rahmen des Kulturprojektes «Innereien» der Albert Koechlin Stiftung
 
Die Baumteile bleiben an sich unverändert und werden einer Museumsästhetik angepasst ausgestellt. Aus dem Chaos des Waldes entnommen, werden sie geordnet, nummeriert und klar platziert. Das Werk erhält durch die geordnete Inszenierung und die Rekontextualisierung seine Bedeutung.


Es ist den Besucher*innen erlaubt, die Objekte anzufassen, da gewisse Teile mehrere spannende Zeichen aufweisen und erst durch Drehen und Berühren vollständig betrachtet werden können. Sie sollen dazu angeregt werden, selber Versuche der Entschlüsselung anzustellen. Vielleicht kann jemand der Besucher*innen ein Zeichen entschlüsseln? Die Interaktion mit den Objekten und der Austausch mit der Initiatorin, schriftlich oder mündlich, ist also erwünscht.

Nebst der Präsentation einer Vielzahl von Objekten, welche vielfältige Spuren und Formen von unterschiedlichsten Insekten aufweisen, soll auch visuell, textlich und grafisch in Form einer Publikation zur Ausstellung über die Zusammenhänge
zwischen dem intensiven Befall der  Borkenkäfern, dem Klimawandel, Monokulturen in der Forstwirtschaft, dem Lebensraum Totholz und dem allgemeinen Verhältnis zwischen Mensch und Natur informiert werden.  

Somit setzt sich die Ausstellung aus vier Komponenten zusammen:
  1. Die Ausstellung der Objektsammlung
  2. Die Reproduktion der Zeichen mit verschiedenen Medien und Techniken
  3. Das Scheitern, die Schriften der Käfer zu entschlüsseln / Interaktion der Besucher*innen mit den Objekten und der Entschlüsselung
  4. Der informative Teil über die Kreisläufe im Wald und dem Lebensraum Totholz
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